Corona-Schutzimpfung in Arztpraxen

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Unsere Hausarztpraxen in der Gemeinde Breitengüßbach bieten Ihnen auch weiterhin Erst- und Folgeimpfungen gegen SARS-CoV-2 an. Die Priorisierung ist aufgehoben. Noch nicht angemeldete Personen, die sich impfen lassen möchten, können gerne bei ihren Hausärztinnen und -ärzten einen Termin vereinbaren.

Wie der Medieninformation von Stadt und Landkreis Bamberg vom 29. Juni 2021 zu entnehmen ist, dominiert die Delta-Variante das Pandemie-Geschehen. Impfzentrum und Ärzte verzeichnen eine immer größere Zahl nicht wahrgenommener Impftermine.

Die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken steigt leicht auf sieben. In diesen Gemengelage mahnen Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke nach der wöchentlichen Sitzung Koordinierungsgruppe: „Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden. Wir dürfen uns durch die derzeit niedrigen Inzidenzwerte nicht in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Es hängt weiter vom Verhalten jedes Einzelnen ab, wie sich die Pandemie entwickelt und welche Einschränkungen sich für unterschiedliche Lebensbereiche daraus ergeben.“

„Nur die vollständige Impfung bietet den bestmöglichen Schutz. Das gilt ganz besonders für die Delta-Variante“, appellierte Professor Dr. Michael Sackmann an die Bevölkerung, vereinbarte Impftermine wahrzunehmen. Er rechnete damit, dass die Delta-Variante schon im Juli das Pandemie-Geschehen auch in der Region Bamberg  bestimmen wird.

„Um bestmöglich auf einen möglichen neue Anstieg der Inzidenzwerte jetzt oder im Herbst vorbereitet zu sein und dann die Infektionen niedrig halten zu können, ist die Impfung das beste Mittel“, warb der Vorsitzende des ärztlichen Kreisverbandes, Dr. Georg Knoblach, sich impfen zu lassen. Je höher die Impfquote, desto geringer werde das Infektionsgeschehen erwartet.

Derzeit sind in Stadt und Landkreis Bamberg mehr als 105.000 Menschen erstgeimpft. Das entspricht einer Quote von 47 Prozent der gesamten Bevölkerung. Rechnet man Kinder und Jugendliche, für die die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung derzeit nicht empfiehlt (rund 16 Prozent der Bevölkerung),  so liegt eine bereinigte Impfquote der derzeit impfbaren Einwohner bei 55 Prozent. 

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