Gebäudesanierung - Fassadensanierung

Städtebauförderung: Private Sanierungsmaßnahmen, Nr. 15 StBauFR

Was?    Umfassende bauliche und gestalterische Modernisierungs- und
             Instandsetzungsmaßnahmen am privaten Eigentum (historische Gebäude)

Wer?    Eigentümer

Wo?     in festgelegten Erneuerungsgebieten der Kommune (Sanierungsgebiet,
             Stadtumbaugebiet etc.)

Wie?    Bezuschussung mit Mitteln der Städtebauförderung
             Förderantrag an Kommune, diese muss dem Förderantrag zustimmen
             und den Beitrag des kommunalen Eigenanteils versichern.
             Fördersatz Städtebauförderung 60% + 40% kommunaler Eigenanteil
             Gefördert wird der Betrag der Gesamtkosten der Modernisierung oder            
             Instandsetzung, der sich nicht mit den Erträgen des Gebäudes (Mieten etc.)
             sowie mit Zuschüssen anderer Fördergeber finanzieren lässt.

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken

Städtebauförderung: Kommunales Förderprogramm, Nr. 20 StBauFR

Was?    entsprechend den kommunalen Förderprogrammen der Gemeinde,
             Fassadenförderprogramm, Begrünungsprogramm, Leerstandsförderprogramm

Wer?    Eigentümer
             Voraussetzung: Wahrnehmung einer professionellen Sanierungsberatung und
             Erarbeitung eines abgestimmten Sanierungskonzeptes (wird von Gemeinde
             kostenfrei angeboten)

Wo?     in festgelegten Erneuerungsgebieten der Kommune (Sanierungsgebiet,
             Stadtumbaugebiet etc.)

Wie?    Kommunales Förderprogramm Breitengüßbach: Förderung 30% der
             anrechenbaren Kosten, anrechenbare Baukosten von mindestens 5.000 bis
             maximal 50.000 Euro
             Satzung des kommunalen Förderprogramms der Gemeinde Breitengüßbach

             Leitfaden für Sanierungs- und Gestaltungswillige

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken

Steuervergünstigungen nach EStG §§ 7h, 7i, 10f, 10g und 11b

Was?    Kosten für den Erhalt, die Sanierung und Modernisierung von historischen
             Gebäuden sowie bestimmte Anschaffungskosten

Wer?    Eigentümer

Wo?     in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten, bei Einzeldenkmälern
             Aufwendungen an schützenswerten Gebäudehüllen im Denkmalensemble

Wie?    steuerliche Geltendmachung der Investitionssumme
             bei Vermietung zu 100 % innerhalb von 12 Jahren, in den ersten 8 Jahren
             jeweils 9% p.a., in den darauffolgenden 4 Jahren 7% p.a.
             bei Eigennutzung zu 90%, 10 Jahre lang 9% p.a.
             vor Beginn der Investition muss die Stadtverwaltung bzw. die untere Denkmal-
             schutzbehörde eine Grundlagenbescheinigung für das Finanzamt erteilen

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken

Denkmalförderung

Was?    Denkmalpflegerischer Mehraufwand bei der Sanierung und Instandsetzung von
             Einzelbaudenkmälern, dieser wird durch das Bayerische Landesamt für
             Denkmalpflege (BLfD) auf Grundlage eines denkmalfachlich abgestimmten
             Sanierungskonzeptes und der dazugehörigen Kostenschätzung oder
             Kostenberechnung ermittelt

Wer?    Denkmal-Eigentümer

Wo?     Einzelbaudenkmäler

Wie?    Festbetragsförderung nach Bedeutung und Dringlichkeit des Einzelfalls
             Fördergeber sind: Entschädigungsfonds (Zuschüsse und Darlehen), Bayerische
             Landesstiftung, Oberfrankenstiftung, Landkreis, BLfD (direkter Zuschuss)
             Sanierungskonzept und Kostenschätzung/-berechnung sind vorzulegen
             frühzeitige Beratung wird empfohlen
             Sprechtage des BLfD finden einmal monatlich im Landratsamt Bamberg statt,
             mit einem Vertreter des Landratsamts Bamberg als Untere
             Denkmalschutzbehörde sowie der Heimatpflege, Termine auf telefonische
             Anfrage 0951/85-0

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken

Dorferneuerung: Um-, An- und Ausbaumaßnahmen, Nr. 2.11 DorfR

Was?    Dorfgerechte private Um-, An- und Ausbaumaßnahmen sowie die Erhaltung,
             Umnutzung und Gestaltung von Wohn-, Wirtschafts- und Nebengebäuden,
             incl. Ersatz- und Neubauten zur gestalterischen Anpassung oder zur
             Innenentwicklung

Wer?    Eigentümer, private Bauherren

Wo?     in festgelegten Verfahrens- und Fördergebieten der Dorferneuerung

Wie?    Förderung bis zu 30% der Nettosanierungs- bzw. -baukosten, max. jedoch
             60.000 Euro je Objekt

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken

Dorferneuerung. Hofräume und Vorgärten, Nr. 2.12 DorfR

Was?    Dorfgerechte Gestaltung von Vorbereichen und Hofräumen

Wer?    Eigentümer, private Bauherren

Wo?      in festgelegten Verfahrens- und Fördergebieten der Dorferneuerung

Wie?    Förderung in Höhe von 20% der Nettobaukosten,
             mind. 1.000 Euro, max. jedoch 10.000 Euro je Objekt

 

Weitere Informationen im „Förderkompass für private Investitionen“ der Regierung von Oberfranken