ISEK – Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Gemeinsam zukunftsorientiert und nachhaltig Strategien schaffen!  Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (kurz: ISEK) ist der Kompass für die Entwicklung der Gemeinde Breitengüßbach  in den nächsten 15 Jahren.

© Nürnberg Luftbild

Daher ist das Entwicklungskonzept in einem intensiven Dialog mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung, den Gemeinderatsmitgliedern, sowie den Vereinen, Bürgerinitiativen, der Wirtschaft, den Kirchen und anderen bedeutenden gesellschaftlichen Gruppen in Begleitung durch das  D I S  DÜRSCH Ingenieurbüro für Stadtentwicklung und den Fachbehörden, in enger Abstimmung mit der Regierung von Oberfranken -Städtebauförderung- entstanden. Es ist die Grundlage unserer zukünftigen Gemeindeentwicklung und außerdem auch geforderte Voraussetzung für den Einstieg in die Förderprogramme von Bund und Ländern. Den Schwerpunkt bilden Überlegungen für einen lebendigen Ortskern, eine lebenswerte Innenentwicklung und eine durchdachte Infrastruktur.

Was soll bis 2025 erreicht werden? – Das war die zentrale Frage im ISEK.
Das erarbeitete Leitbild sieht folgende Kerninhalte vor:

Gesundheitsbewusstsein und ein soziales Miteinander prägen das gemeindliche Selbstverständnis im Jahr 2025. Medizinische Versorgung, Wohnmöglichkeiten für alle Generationen und eine gut funktionierende soziale Infrastruktur tragen zum Gelingen des Alltags von Bürgerinnen und Bürgern bei. Dieser ist vom Gemeinsinn geprägt.

Wirtschaft/Beruf sowie Ehrenamt werden gezielt gefördert. Die vielfältige Wirtschaftsstruktur mit interessanten Arbeitsmöglichkeiten vor Ort wird gestärkt und weiterentwickelt. Mit der Förderung des Ehrenamts wird erreicht, dass viele dringend erforderliche Tätigkeiten im sozialen und versorgungsbezogenen Bereich gewährleistet werden. Wirtschaft und Ehrenamt ergänzen einander.

Innerhalb der Gemeinde werden konkrete Ziele gesetzt und durch Maßnahmen umgesetzt. Vielfältige Maßnahmen zielen auf einen guten Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen  und auf den Einsatz erneuerbarer Energien ab. Eine energetisch optimierte Mobilität wird gestärkt.

Die Gemeinde geht respektvoll und lebendig mit ihrem kulturellen Erbe um. Gleichzeitig trägt eine aktive Entwicklung zum positiven Imagebild bei. Dazu leistet die Sanierung des historischen Ortskerns einen wesentlichen Beitrag.

Die Gemeinde lebt eine Kultur des offenen und gemeinsamen Dialoges. Der im ISEK begonnene fruchtbare Bürgerbeteiligungsprozess wird fortgeführt.

Eine gedruckte Version kann gerne im Rathaus, Bauleitplanung, Zimmer 1.7, eingesehen werden.